ich mag katzen
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aber bloggen find ich derzeit etwas doof.

aber bloggen find ich derzeit etwas doof.
man nehme einen handelsübliche camcorder, verbinde ihn mittels firewire mit dem rechner, starte ein capturing-programm, welches das rohe videosignal einfach in dv-dateien einer bestimmten größe schreiben soll. im nächsten schritt schreibe man ein kurzes skript welches die dv-dateien mit etwas zeitversatz der reihe nach an einen videoplayer schickt und - um nicht die ganze festplatte zuzukleistern - anschließend löscht.
das ergebnis ist großartig: man selbst vor z.b. 5 minuten. das ist dann fast so spannend wie damals im jahre 2001 jemanden anderen über dessen webcam zu beobachten nur mit den folgenden großen vorteilen:
es ist mir eine große freude wieder zu einem sommerfest in eschelberg laden zu dürfen. und zwar zu einem richtigen fest oder zumindest dem, was ich darunter verstehe. natürlich lasst sich so etwas nur schwerlich planen, aber man kann empirisch ermittelte faktoren in ausreichender menge zusammenführen, geeignete randbedingungen schaffen und dann das unheil ungebremst seinen lauf nehmen lassen.
die faktoren wären: viel gäste, frische musik, bier und bionade sowie das allseits beliebte angermeier-buffet
die randbedingungen: eine alte brauerei inklusive kleinem biergarten, keine lästigen nachbarn und das stets hervorragende mühlviertler wetter
nun zu den hard facts. statt bzw. land findet die große sause im idyllischen eschelberg, hausnummero 2 (steht dran) oder 3 (offiziell) und zwar am 28. juli 2007. wegbeschreibung gibt es bei zufall, detailliertere karten z.b. bei google maps oder dem routenplaner deines vertrauens.
zur deckung der unkosten, welche letztendlich doch kosten sind, wie das organisationsteam beim letzten fest im nachhinein festgestellt hat, erlauben wir uns eine halbverbindliche spendenempfehlung in höhe von 3 euro auszusprechen: “drei euro.” des weiteren besitzen wir die unverschämtheit für die an- und abschließende grillage am sonntag ein grillwaren-selber-mitbring-gebot zu verabschieden, bzw. die empfehlung auszugeben, sich an einer sammelbestellung für schned’sche fleischwaren zu beteiligen.
vor früheren festen war immer wieder zu hören, person xy würde gerne kommen, weiß aber nicht ob er/sie eingeladen ist. um klarheit in diese angelgenheit zu bringen - person xy ist natürlich eingeladen und “person xy” ist eine generische personenbezeichnung. zwecks mengenkalkulation wäre es jedoch vorteilhaft und nett, wenn mich der einladung nachkommende xys von ihrem erscheinen im vorhinein in kenntnis setzen.
noch fragen? anregungen? korrekturen? anmeldungen? ergänzungen? nur her damit.
ich freu mich auf zahlreiches erscheinen und ein wildes fest!
schöne sammlung von öffentlich platzierten denkanstößen und verzierungen: picturesofwalls.com
einmal mehr ist es mir gelungen die schöne tradition des gewinnspiel-abraumens zu beleben. diesmal war es ein falter-gewinnspiel dessen motto - merkwürdiger zufall - gleich der überschrift dieses eintrags ist. zu gewinnen gab es einige trays mit jeweils mehreren einweggebinden welche wiederum allsamt mit sogenanntem “goldbräu” befüllt sind. nimmt man einen taschenrechner oder ein gehirn zur hand und multipliziert die volumina der gebinde mit deren anzahl mit der anzahl der trays so erhält man, wenn man das hirn verwendet, ungefähr 100 liter, mit dem taschenrechner kommt man auf exakt 105,6 liter.
wenn es nun jemanden interessiert wie ich die frage beantwortet habe, so muss ich die- oder denjenigen enttäuschen: ich weiß es nicht mehr so genau. sinngemäß hab ich parallelen zwischen der belichtungseinstellung eines fotoapparates und bier gezogen - stufenlos ist käse. anbetrachts der qualität und originalität dieser antwort drängt sich natürlich die vermutung auf, dass entweder nicht sehr viel mitgespielt haben (so 10 oder 12 vielleicht) oder dass die 10 party-packages einfach verlost wurden und ich glück hatte (größe des glücks ist wiederum direkt proportional zur anzahl der mitbewerber).
eine andere - wahrscheinlich interessantere - fragestellung im zusammenhang mit dieser causa ist, wo und wann dieses bier zum befeuchten der trockenen kehlen meiner lieben freunde, verwandten und bekannten zum einsatz kommen wird. eine option wäre, diesen sommer einmal mehr ein fest im wild-romantischen mühlviertel zu geben. wünsche, anregungen, glückwünsche, beschimpfungen, vorschläge, heiratsanträge und subversive querschläge bitte einfach hier zurücklassen - gerade so wie es die hunde mit ihren haufen in den wiener straßen machen!
gestern mittag stolperte ich beim täglichen archivieren der spammails nach /dev/null über eine nachricht mit dem schönen betreff “fristlose kündigung”, worauf ich - von existenzängsten getrieben - diese sofort öffnete. neben einigen unzusammenhängenden begriffen fand sich ein URI zu eienr grafik auf imageshack.us. dem forschertrieb folgend navigierte ich durch die weiten des interwebs dorthin und fand eine kaufempfehlung für eine aktie - es wäre eine kurssteigerung um bis zu 1000% innerhalb der nächsten tage zu erwarten.
humbug möchte man meinen. doch weit gefehlt, self-fulfilling prophecy ist sowas. und tatsächlich hat der kurs dieser aktie in den letzten 24 stunden um ca. 400% zugelegt, von 0,037 auf 0,17€.
wie funktioniert sowas? nun, ein spammer kauft aktien von einem dahingrundelnden unternehmen, schickt unzählige solcher kaufempfehlungen aus und hofft, dass sich genug spekulanten finden, die sowas glauben schenken und tatsächlich kaufen, der kurs steigt stark an und der initiator stoßt seine aktien zu einem sehr guten preis ab. die geschröpften sind diejenigen, die diesen schmafu erst dann durchblicken, wenn der kurs wieder auf oder unter den ausgangwert gefallen ist.
immer wieder interessant, welche zwielichtigen wege gefunden werden, um großen profit aus unbedarften internetnutzern zu schlagen. andererseits hätte ich in diesem fall - eigentlich in der opferrolle, aber mit mehr verständnis für diesen mechanismus als die anderen opfer - einen netten gewinn mitnehmen können, der kurs ist noch immer nicht eingebrochen.
ich habe gerade entdeckt, dass es diesen weblog inzwischen in verschiedenen formen seit ziemlich genau zwei einhalb jahren gibt. erstaunlich wie die zeit vergeht, obwohl man nichts schreibt. vielleicht ist es ja tatsächlich so unnötig wie es unsinnig ist?
egal.
obwohl meine schreibfreudigkeit im letzten jahr weiterhin kontinuierlich abgenommen hat, lass ich mir den spaß nicht nehmen, einmal mehr ein neues layout zu basteln. für neugierige gibt es bereits eine erste arbeitsversion zu besichtigen. anregungen, kritik und ähnliches bitte hier als kommentar zurücklassen.
update: derzeitiger stand startseite und einzelner eintrag
update 2: halbwegs fertig und online!
sieh einer an: da gibt es scheinbar schon lokalitäten die dieser grenzgenial bis öden website hommage darbringen.
vielen dank an veit für das bild!
vor einer halben stunde hatte ich das zweifelhafte vergnügen augenzeuge eines selbstmordversuches zu werden. das ganze spielte sich in der u-bahn station schottenring ab. ein junger mann kletterte unbeholfen vom bahnsteig auf die gleise und legte sich zwischen diese, das ganze noch wie sich der im schritttempo einfahrende zug noch ungefähr 50 meter vor der station und gut 100 meter vor dem des lebens überdrüssigem befand. innerhalb von sekunden standen auf beiden seiten der gleise (die u2 wird derzeit hier in einem einspurigen kopfbahnhof abgefertigt) heerscharen von panisch winkenden menschen um den lokführer zum anhalten zu bewegen, was jener zu diesem zeitpunkt schon längst gemacht hatte.
es dauerte nicht allzu lange, es fuchtelten noch immer einige menschen in der gegend herum, bis auch der versuchte selbstmörder die situation überblickte und beschämt wieder auf den bahnsteig krabbelte um dann mit der inzwischen eingefahrenen u-bahn die flucht vor dem stationsaufseher zu wagen, was ebenfalls kläglich scheiterte. anhand der gestik vermute ich, dass er diesem zu erklären versuchte, wie er unglücklich gestolpert und so auf die gleise gestürzt sei, was jener sehr gelassen zu protokoll zu nahm.
ich vermute als schwarzfahrer wird einem mehr aufmerksamkeit seitens der wiener linien geschenkt.
unerhört was einem im internet heutzutage alles unterstellt wird:
