archive for 6. 2006

#166

subwoofer

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treue besucher mit einem hervorragenden gedächtnis mögen sich vielleicht daran erinnern dass ich im oktober des letzten jahres kleine unannehmlichkeiten mit dem subwoofer meines aktiven lautsprechersystems hatte. vor gut einer woche trat das problem des konstanten rauschens plötzlich wieder auf und zwar ganz und gar nicht dezent. da ich gestern die letzte große prüfung in diesem semester absolviert hatte war mein plan die wiedergewonnene freizeit dazu zu nützen, den schwarzen würfel heute zum musikfachgeschäft meines vertrauens zu wuchten.

doch siehe da, bei meinem letzten versuch ob das störgeräusch nur von einer brummschleife durch mangelnde oder fehlende erdung des stromkreislaufes in meinem gemach hervorgerufen wird zeigte sich, dass dies augen- bzw. ohrenscheinlich so ist. kaum steckt man das gerät in einer steckdose in der küche an: kein rauschen mehr.

also wieder zurück in die eigenen vier wände (eigentlich sind es acht, das zimmer ist bei strenger betrachtung ein unregelmäßiges oktogon) und zu meiner allergrößten verwunderung/freude/verärgerung/ratlosigkeit funkioniert der subwoofer auch hier wieder einwandfrei.

eigentlich war meine motivation beim kauf ja, keinen ärger mehr mit stereo-equipment zu haben.

nachtrag: ich geh schnell einkaufen, betrete mein zimmer und was brummt da friedlich unter meinem schreibtisch vor sich hin? falsch, es ist nicht bruno der bär. zum aus-der-haut-fahren!

#165

billa-babys gesucht

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das hätte ihnen auch 23 jahre früher einfallen können:
billa-babys

#163

hintereingang

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am gestrigen abend wurde mir relativ kurzfristig gewahr, dass das programm des alljährlichen linzfestes in der aktuellen auflage einige punkte von für mich hohem interessensgrad aufweist. um konkret zu werden - es war 18:35 und die goldenen zitronen für 18:30 angekündigt. in der folge sollten sich noch keine geringeren als die hidden cameras und die sterne die ehre geben.

also flink ins auto gesprungen, rasch getankt, guten parkplatz (direkt beim lentos!) erwischt, hastig weiter zum posthof (wegen schlechtem wetter wurde das programm dorthin verlegt) und dann verdutzt vor - oder korrekter hinter - einer großen menschenansammlung gestanden. das haus war voll, ein- und ausgehende menschen mussten sich die waage halten.

ich wurde etwas nervös, es war bereits acht uhr, und die zitronen waren mir schon gewissermaßen ein dringendes anliegen. doch ich besann mich auf die tugend früherer tage und darauf, dass auch der posthof nicht nur eine tür hat. im ersten anlauf hinterrücks vorzudringen landete ich zwar wieder im ohnehin zugänglichen voyer doch schon der zweite versuch war von erfolg gekrönt. zielstrebig die richtige - unabgesperrte - tür erwischt, an den wartenden samaritern vorbei, immer dem lärm nach zur bühne, den crowd-surfer-in die-menge-zurückschmeißer-typen freundlich zugenickt und ungelenk über die absperrung geklettert.
so einfach geht das, und man befindet sich ganz nebenbei am richtigen ende des saales.

die konzerte waren dann auch alle sehr gut.